Max et moi

Ein Dokumentarfilm über den Musiker Max Lässer

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In Vorbereitung: das Projekt Max et moi

Max Lässer steht auf dem Golfplatz vor Loch 14. Er konzentriert sich, schlägt ab und der Ball findet präzise sein Ziel. Wer den Mann im Rentenalter in kurzen Sporthosen über das Grün schreiten sieht, würde kaum vermuten, dass es sich um einen der gefragtesten Live- und Studiomusiker der Schweiz handelt, der mit der Gitarre 40 Jahre Zeit- und Musikgeschichte mitgeschrieben hat. Aber auch Max Lässer hätte sich, als er mit 20 in eine Musiker- und Hippie-Wohngemeinschaft in Zürich einzog und inmitten der 68er-Bewegung seine Karriere begann, nicht vorstellen können, einst mit Golfschlägern im Gepäck übers Land zu fahren.

Zwischen diesen Punkten hat Max Lässer ein Leben als Musiker gemeistert. Eine Banklehre blieb sein einziger nichtmusikalischer Auftritt, in dem Beruf gearbeitet hat er nie. Vielmehr gründete er Bands, ging auf Tournee, reiste zwei Mal ins ferne Ausland und wechselte seine Stilrichtung von Folkrock über New Age zurück zu Volksmusik. In seinem Spätwerk, in der Auseinandersetzung zwischen den eigenen Schweizer Wurzeln, der schweizerischen Volksmusik, und seinen persönlichen Einflüssen, findet er endlich, wonach er schon immer gesucht hat: Den eigenen Klang auf seinem Instrument, der Gitarre. Mit seiner „Überlandmusik“ schafft er es, Tradition und Moderne zu verbinden, und die Musik des Alpenraums einem urbaneren Publikum näher zu bringen.

Was Max Lässer auf seiner persönlichen und musikalischen Reise geprägt hat und wer ihm begegnet ist, erzählt er uns in „Solostunde“, seinem ersten Soloprogramm in seiner Karriere, live auf der Bühne. Ich begleite ihn während eines Jahres als Bühnenroadie (Veranstaltungstechniker) und Filmemacher auf und neben der Bühne. Gemeinsam durchstreifen wir das Mittelland und besuchen „Spünten“, Musikbars, Kleintheater und deren Betreiber. Menschen, die Max Lässer seit Jahrzenten immer wieder willkommen heissen und mit ihrem oft unentgeltlichen Engagement dazu beitragen, das auch neben den grossen Zentren kulturelle Vielfalt erlebt werden kann.

Während dieser Zeit versuche ich zu ergründen, was den Menschen, Musiker und heutigen AHV-Bezüger Max Lässer in seinem Leben bewegt und bewegt hat, und wo ich mich in Max Lässers Suche nach dem eigenen Klang, der eigenen Identität, wiedererkenne.

Filmographie

Dok 52 Min./ HD
Heinz Winter: Produktion, Regie, Kamera

Filmproduktion

Der Film ist als Fernsehdokumentarfilm projektiert und hat mit dem SRF als Koproduzenten und den Herstellungsbeiträgen des Aargauer Kuratoriums und der Stadt Baden bereits grossen Zuspruch erhalten. Ich bin überzeugt, dass ich ihn mit weiterer Unterstützung realisieren kann.

Impressionen

Max Lässer & das Überlandorchester